Archiv der Kategorie: Post Ehemaliger

Berichte von Adoptanten

Cooper

Hallo zusammen,

jetzt ist Cooper seit fast einer Woche bei uns und er ist schon richtig zutraulich geworden. Er mischt hier alle ganz schön auf. Wenn er wach ist (zum Glück schläft er auch mal) ist er wie ein Flummi. Wie so ein 3 Monate alter Kater eben ist. Wir haben schon überlegt, ob wir ihn in Diablo umtaufen ;-)). Auf jeden Fall macht es viel Spaß mit ihm. Unser Hund Paco und unsere Katze Frieda gewöhnen sich langsam an dieses Energiebündel. Mittlerweile schlafen auch alle mit im Bett.
Wir freuen uns auf unsere gemeinsame Zukunft. Hund und Katze freuen sich bestimmt auch bald.

Ganz liebe Grüße

Lola

Liebe Grüße aus dem Hundegarten von Oma, ich bin Massenkompatibel ;o)

Lola ist ein Traum! Noch keinen Mist gemacht, außer im Garten Löcher gegraben 🙂 Sie hat jetzt schon verstanden, dass sie sich erst setzen muss, bevor wir die Leine anlegen. Spricht noch nicht auf ihren Namen an, aber das wird. Ab diese Woche geht´s in die Hundeschule. Katzen sind überhaupt kein Problem für sie. Die Hündin nebenan ist ihre Freundin, sooo süß die Beiden am Zaun! Lola geht mit uns arbeiten, ist tiefenentspannt und freut sich über jeden. Wir sind sehr happy!

Wir lieben Sie! Hat bereits viele Fortschritte gemacht und ist auch schon gewachsen. Sie macht unseren Alltag schöner!

Barney

Hallo, es ist nun ein Jahr her das Barney bei uns eingezogen ist. Wir sind glücklich mit ihm und ich denke er auch mit uns. Es gab zwar Start Schwierigkeiten, doch die haben sich gelegt. Wir können seit Januar schon ohne Leine mit ihm spazieren gehen.  Er spielt gerne mit anderen Hunden und hört gut auf Kommandos.  

Arica

Hallo Frau Schweitzer,
nach einiger Zeit meldet sich die Familie Schmitz. Arica ist ja jetzt schon 6 Monate bei uns und die kleine Maus hat sich gut entwickelt. Im Garten ist Sie völlig sicher unterwegs und eine Flucht kommt für Sie nicht mehr in Betracht. Sie neigt natürlich immer noch zur Flucht, wenn andere Hunde kommen, aber eine normale Morgenrunde macht Sie komplett an der Schleppleine frei. In großer Gruppe läuft Sie wie selbstverständlich mit. Gerne demnächst mehr, wir erfreuen uns jeden Tag an Ihr.

Viele Grüße an die Tieroase

Selma (Emma)

Liebe Freundinnen und Freunde aus der Tieroase,

nun wohne ich seit etwas mehr als zehn Wochen in Viersen und fühle mich dabei wirklich gut. Frauchen und Herrchen kümmern sich ganz toll um mich. Ich habe sie aber auch gut im Griff.

Der wichtigste Raum im Haus ist die Küche. Wenn sich jemand darin aufhält, muss ich einfach dabei sein. Es macht mir dann auch nichts aus, wenn Frauchen oder Herrchen um mich herum laufen müssen, weil ich mitten im Weg liege. Besonders interessant in der Küche ist der Kühlschrank. Was kommen da oft leckere Sachen heraus! Ab und zu fällt für mich eine Scheibe Schinkenwurst ab. Das Beste aber ist das fettreduzierte Rindergehackte, das ich manchmal mittags bekomme. Dann drehe ich fast durch und tanze um meine eigene Achse, wenn die Schüssel zur Futterstelle getragen wird.

Seit einigen Wochen laufe ich durch den Wald ohne Leine. Vorher waren wir zweimal auf eingezäunten Auslaufflächen. Da habe ich Herrchen gezeigt, dass ich am liebsten in seiner Nähe bleibe. Mit den anderen Hunden dort habe ich mich gut verstanden. Sie waren für mich aber nicht besonders interessant. Zuerst war ich nur kurze Strecken ohne Leine, inzwischen laufe ich auf dem Busch fast nur noch frei. Nur wenn andere Hunde uns entgegenkommen, leint Herrchen mich noch kurz an, weil ich andere Hundeweibchen gerne ankläffe. Rüden sind kein Problem, aber auch bei Weibchen werde ich inzwischen etwas ruhiger und gehe manchmal kommentarlos vorbei.

Was wir so alles erleben bei unseren Spaziergängen! Hasen, Kaninchen und vor allem Eichhörnchen sind ja so interessant! Am liebsten würde ich hinter ihnen herjagen, wenn ich sie entdecke. Aber Herrchen kennt die Stellen, wo sie sich besonders gerne aufhalten und leint mich dort an. Inzwischen werde ich aber ruhiger. Vögel scheuche ich schon nicht mehr auf, die kriege ich ohnehin nicht. Die einzige Beute bisher war eine Maus, die ich mit einem gezielten Sprung erlegt habe. Gefressen habe ich sie aber nicht, weil Herrchens Leckerlis interessanter waren.

Einmal kamen uns auf einem schmalen Waldweg zwei richtig große Hunde entgegen. Da saß jeweils ein Mädchen darauf. An der Leine bin ich ganz dicht daran vorbei gegangen. Ich hatte überhaupt keine Angst, allerdings haben mich die Hunde auch nicht interessiert. Als wir vorbei waren, hat mir Herrchen erzählt, dass das Pferde waren. Man lernt also auch im hohen Alter noch dazu.

Vor ein paar Tagen war ich bei der Tierärztin, damit sie mich einmal kennenlernen sollte. Sie und ihre Helferinnen waren sehr lieb zu mir. Daher war ich die ganze Zeit über wirklich gelassen. Die Ärztin meinte, dass ich in einer guten Form bin und hatte keine Bedenken, dass ich noch etliche Jahre leben könne. Das hört man ja gerne. Ich kratze mich recht häufig an verschiedenen Stellen. Flöhe und Zecken sind aber nicht der Grund, wahrscheinlich ist es der Fellwechsel. Im Moment verliere ich nämlich viel Unterwolle, und das kann ganz schön jucken. Meine Haut ist ein wenig trocken, dagegen bekomme ich jetzt eine Kur. Bald werde ich mich hoffentlich nicht mehr so viel kratzen. Im Oktober werde ich wieder in die Praxis gehen zum Impfen. Insgesamt war mein Besuch gar nicht schlimm.

Dabei hatte ich mich geweigert, in den Flur zu gehen. Ich mag es nämlich überhaupt nicht, wenn ich in geschlossene Räume soll, die ich nicht kenne. Selbst die weit geöffnete Eingangstür in ein Einkaufszentrum ist mir unangenehm. Da muss Herrchen schon kräftig ziehen. Ansonsten machen mir Spaziergänge in die Stadt nichts aus. Ich habe keine Angst, im Gegenteil: Es gibt ja so viel Neues zu entdecken. Aber in die Gebäude gehe ich nur ungern. Da warte ich doch lieber davor. Ich weiß ja, dass Herrchen immer wiederkommt.

Auf dem Busch gehe ich auch nur ungern in Schutzhütten, die hinten geschlossen sind. Da würde ich mich lieber draußen nassregnen lassen. Ich habe Euch ja schon geschrieben, dass ich anfangs nicht ins Auto wollte. Das hatte wohl den gleichen Grund, die Enge. Inzwischen springe ich aber freiwillig in den Kofferraum. Ich bin eben ein unkomplizierter Hund.

Ich glaube, Ihr kennt nun ein wenig meinen Alltag und könnt nachvollziehen, dass es mir gut geht,

Eure Emma.

Ruby & Archie

Guten Morgen liebe Irmi Schweitzer, wunderbar 😁, das hat besser geklappt als wir dachten!!! Die beiden machen Homeoffice mit mir in meinem kleinen Gruselkabinett 🤣. Ruby ist schon viel zutraulicher geworden. In den Garten lassen wir sie im Moment noch mit Schleppleine zur Sicherheit. Aber wenn Archie reingeht kommt sie hinterher. Fresschen schmeckt beiden auch super. Die Näpfe werden blitzblank geleckt 👍. Auf unseren Spaziergängen haben wir schon viele Kumpels begrüßen können, die täglich hier vorbeikommen. Geschlafen wird unter dem Küchentisch, es ist absolut ruhig in der Nacht und auch nicht ein einziges Malheur passiert 👍. Archie ist manchmal ein kleiner Rüpel, aber Ruby steht da drüber. Alle dürfen sie schon kraulen. Toll! Und Archie hat mir gestern einen vertrockneten Frosch geschenkt, den er im Garten gefunden hat, der Süße 😍. Wir machen bald noch schönere Fotos und berichten weiter! Ganz liebe Grüße an das Team und die Fellnasen! Annette

Selma (Emma)

Liebe Freundinnen und Freunde aus der Tieroase, hier kommt ein Zwischenbericht von Eurer Selma, die jetzt Emma heißt:Seit ziemlich genau drei Wochen wohne ich nun in Viersen. Ich muss sagen, ich fühle mich sehr wohl hier. Natürlich fand ich es auch bei Euch schön – vor allem im Vergleich zu Rumänien, aber hier geht es doch viel stressfreier zu. Mein Futter ist meines, das muss ich nicht gegen andere verteidigen; wenn ich Ruhe haben will, dann lege ich mich auf einen der Liegeplätze und habe tatsächlich auch Ruhe.Platz ist hier genug. Alle Zimmer gehören inzwischen mir. Nur in den Keller soll ich nicht. Die Treppe nach unten war ein paar Tage zugestellt. Dann bin ich einfach im Flur geblieben und habe auf Frauchen oder Herrchen gewartet. Sie kamen ja immer wieder nach oben, manchmal sogar mit leckeren Sachen. Das Hindernis ist inzwischen weg, aber ich bleibe trotzdem im Flur, obwohl ich ja sehr neugierig bin.Wenn Türen nicht fest zu sind, kann ich sie inzwischen auch alleine öffnen, entweder durch Aufdrücken oder auch durch Aufziehen mit der Pfote. Der Garten ist toll. Dort kann ich nach Herzenslust Spuren von Eichhörnchen oder Vögel erschnuppern, eine kleine Maus verfolgen oder einfach nur herumrennen. Schließlich muss man ja fit bleiben. Zweimal am Tag mache ich mit Herrchen einen Spaziergang von etwa einer Stunde. Der Hohe Busch liegt ja direkt vor der Haustür. Daher gehört er natürlich zu dem Gebiet, in dem ich bestimmen möchte. Andere Hunde muss ich daher schon mal in die Schranken verweisen und ankläffen. Das ist für mich recht stressig. Hoffentlich wissen schnell alle Bescheid, wer das Sagen hat in meinem Revier.Ab und zu steht Training auf dem Programm. „Sitz“ klappt schon prima, vor allem mit Leckerchen, „Platz“ aus dem Sitz auch. „Emma hier“ lockt mich auch aus dem entferntesten Winkel des Hauses oder des Gartens ganz schnell zu Frauchen und Herrchen. Einmal bin ich schon für mehr als eine halbe Stunde alleine zu Hause geblieben. Ich hatte mich geweigert, zum Einkaufen in das Auto zu steigen. Da musste ich zurück ins Haus und dort warten. Das war aber kein Problem. Meistens lasse ich mich ohne großen Widerstand in den Kofferraum heben und fahre mit. Am Montag werden wir eine etwas längere Strecke fahren und Benji besuchen, der auch aus Rumänien kommt. Der hat mich schon hier besucht. Wir haben uns prima verstanden und schön miteinander gespielt, bis er keine Lust mehr hatte. Dabei ist er ein paar Jahre jünger als ich. Die beiden Bilder zeigen mich bei meinen liebsten Beschäftigungen: Spielen und dösen auf der Couch. Ich bin gespannt, was die nächste Zeit für mich so bringt, und grüße Euch herzlich aus Viersen, Eure Emma.