






Unsere wunderbare Jule hat ein tolles Zuhause gefunden!
Die sehr menschenbezogene Hündin wohnt nun mit ihrem hundeerfahrenen Frauchen und Herrchen in Duisburg in einem tollen Haus mit schönem Garten, fußläufig zu schönen Gassimöglichkeiten.
Frauchen trifft sich regelmäßig mit weiteren Hundebesitzern, von denen einige auch immer wieder Hunde aus der Smeura adoptieren, zum gemeinsamen Spaziergang. Somit ist der regelmäßige Sozialkontakt zu Artgenossen für Jule, die sehr sozialverträglich ist und gerne mit anderen Hunden spielt, gegeben.
Auch hat Jule nun einen „Mini-Job“ ;o) Sie wird ihr Frauchen, die Teilzeit in einem Altenheim am Empfang arbeitet, zur Arbeit begleiten und dort Besuchshund werden. Hierfür ist Jule, die jeden Menschen sofort großartig findet, bestens geeignet. Sie wird ganz sicher vielen alte Menschen ein Lächeln aufs Gesicht zaubern und im Gegenzug jede Menge Streicheleinheiten genießen.
Wir wünschen allen miteinander eine lange, gesunde und glückliche Zeit. Mach´s gut liebe Jule, hab ein tolles Leben!
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Jule sollte im Mülleimer sterben…



Mitte November kam sie mit einem tragischen Schicksal in die Obhut unseres Tierheims Smeura. 🐾
Unser Notfalltelefon klingelte und ungewöhnlicher Weise war am anderen Ende eine Kinderstimme zu hören: „Bitte kommen Sie schnell. Im Mülleimer meiner Schule wurde ein Hund entsorgt. Ich glaube er lebt noch.“
Unser Einsatzteam machte sich umgehend auf den Weg nach Păuleasca. Dort angekommen, fanden sie Jule tatsächlich genau wie beschrieben in einer alten eisernen Mülltone vor. Jemand hatte sogar noch unachtsam eine Bananenschale auf ihr entsorgt. 🥺
Jule, wie unser Team sie später taufte, war ruhig und hilflos angesichts der Schmerzen, die sie empfand. Nachdem man sie aus der Tonne geborgen hatte, wurde das Grauen sichtbar: Eine Drahtschnur hatte sich rings um ihren Hals tief ins Fleisch gefressen.
Ein klares Zeichen dafür, dass sie Besitzer gehabt haben muss. Häufig werden Hunden als Welpe derartige Schnüre um den Hals gebunden. Die Hunde wachsen, das „Ersatzhalsband“ wird aber nicht entsprechend angepasst. Eine der fürchterlichsten Vernachlässigungen, die nicht selten mit dem Tod enden‼️ Darüber klären wir die Bevölkerung unermüdlich auf. Und doch passiert es wieder, wie das traurige Beispiel von Jule zeigt.
Marian brachte den Notfall umgehend in unsere Klinik. Unser Team ist traurigerweise viel Leid gewöhnt, aber jeder einzelne Fall löst immer wieder Entsetzen und tiefe Traurigkeit in uns aus, wie die Bilder und Gesichtsausdrücke rund um Jules Rettung zeigen.
Der Draht wurde operativ entfernt. Jule musste geschoren und gebadet werden. Dann folgte ein langer Aufenthalt auf unserer Krankenstation, wo sie liebevoll in ihrer Genesung begleitet wurde. ❤️🩹