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Einreisebestimmungen

 

Einreisebestimmungen für Hunde und Katzen

 
 
Reise mit dem Flugzeug
 

Vor der Flugreise

 
Erkundigen Sie sich rechtzeitig in Ihrem Reisebüro oder bei der Fluggesellschaft über Möglichkeiten, Bedingungen und Kosten einer Tierbeförderung.
 
Ein Tipp:
Meist ist die Anzahl der beförderten Tiere pro Flug limitiert; buchen Sie deshalb besonders frühzeitig. Das Mitfliegen in der Kabine ist nur für Hunde und Katzen bis ca. 5–8 kg (inkl. Transportbehältnis) möglich.
 
Das Transportbehältnis muss wasserdicht und luftdurchlässig sein und darf die üblichen Handgepäckmasse nicht übersteigen.
Die Fluggesellschaft wird Ihnen gerne nähere Einzelheiten mitteilen.
 
Alle grösseren/schwereren Tiere werden in speziellen Flugboxen im Gepäck- bzw. Frachtraum befördert.
Die Flugboxen können Sie entweder direkt bei den Fluggesellschaften oder im Fach handel kaufen.
Achten Sie beim Kauf darauf, dass Ihr Tier darin bequem liegen, sitzen, stehen und sich umdrehen kann. Geben Sie Ihrem Tier ausreichend Zeit, sich an den Umgang mit der Transportbox zu gewöhnen.
Das reduziert den Stress während der Flugreise deutlich.



Neue Verordnung für EU-Länder

 
Allgemeine innerhalb der Europäischen Union (EU)
geltende Bestimmungen
Seit dem 01.10.2004 findet die neue EU-Verordnung (Verordnung 998/2003 des europäischen Parlamentes und des Rates vom 26.05.2003) über die Ein- und Ausfuhr von Heimtieren (Hunde, Katzen, Frettchen) zwischen EU-Mitgliedsstaaten und aus Drittländern in EU-Mitgliedsstaaten Anwendung.
Hiermit soll ein verbesserter Schutz vor Einschleppung und Verbreitung der Tollwut gewährleistet sein. Tollwut ist tödlich für Tier und Mensch!



EU Länder

Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Grossbritannien, Nordirland, Irland, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakische Republik, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ungarn, Zypern.
 
Die Verordnung 998/2003 gilt nicht für Tiere, die Gegenstand eines Verkaufs oder einer Eigentumsübertragung darstellen. Die Verordnung besagt, dass Heimtiere zur eindeutigen Identifikation elektronisch gekennzeichnet sein müssen (ISO-Norm 11784 oder 11785). Falls der Chip diesen Normen nicht entspricht, muss vom Tierhalter ein entsprechendes Lesegerät zur Verfügung gestellt werden.
Bis zum Jahre 2011 kann die Kennzeichnung auch in einer gut les baren Tätowierung bestehen.
 
Bei Reisen muss der neue Heimtierausweis mitgeführt werden, der von einer Tierärztin / einem Tierarzt ausgestellt ist und aus dem hervorgeht, dass im Einklang mit den Empfehlungen des Impfstoffherstellers eine gültige Tollwutimpfung des betreffenden Tieres – gegebenenfalls eine gültige Auffrischungsimpfung gegen Tollwut – mit einem inaktivierten Impfstoff (WHONorm) vorgenommen wurde.
 
 
 
Für Reisen muss die Erstimpfung mindestens 21 Tage zurück
liegen. Wiederholungsimpfungen sollen innerhalb der vom Impfstoffhersteller empfohlenen Abstände durchgeführt werden.
 
Für in der EU geimpfte Tiere wird laut Entscheid 2005/91/EG eine Impfung 21 Tage nach Abschluss als gültig bezeichnet.
Die EU-Mitgliedstaaten (exkl. Schweden, Irland, Malta, Großbritannien / Nordirland) gestatten die Einreise eines Heimtieres, das jünger als drei Monate und nicht geimpft ist, sofern folgende Bedingungenerfüllt sind:
 
  • Für dieses Tier muss ein Ausweis (z.B. EU Ausweis oder Schweizer Heimtierausweis) mitgeführt werden.
  • Das Heimtier muss gechippt / tätowiert sein.
  • Es muss seit seiner Geburt an seinem Geburtsort gehalten worden sein ohne Kontakt mit wild lebenden Tieren, die einer Infektion mit dem Tollwutvirus ausgesetzt gewesen sein könnten. Dieser Umstand ist tierärztlich zu bestätigen.
  • Die Einreise ist auch gestattet, wenn das Heimtier seine Mutter begleitet, von der es noch abhängig ist. Das Muttertier muss die Einreisebedingungen erfüllen.
 

Einige Länder haben zudem nationale Sonderregeln, die zu beachten sind.

Deutschland

EU-Bestimmungen
Aufgrund des (Bundes-)Gesetzes zur Bekämpfung gefährlicher Hunde vom 12. April 2001 dürfen Hunde der Rassen Pit-Bullterrier, American Staffordshire-Terrier, Staffordshire-Bullterrier, Bullterrier sowie deren Kreuzungen nicht nach Deutschland eingeführt werden. Bundeslandspezifische Regelungen sind zu beachten.


Quelle:

Intervet Deutschland GmbH
Veterinaria AG.
 
     
 

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